Es war einmal vor langer langer Zeit, da machten sich die Stefanie und die Julia auf eine lange Reise. Früh am Morgen, man könnte auch sagen mitten in der Nacht, machten sie sich auf den langen und beschwerlichen Weg nach IRLAND! Und keiner hat es gwußt! Also fast…

TEIL 1
+ 30 Minuten zu Fuß voll gepackt mit tollen Sachen durch den ersten richtigen Schnee bei – 5°C vom Wohnheim zum Bahnhof.
+ 5 Stunden mit dem Pendolino (was für ein süßer Name für einen Schnellzug) von Joensuu nach Tampere. Wir hatten mal wieder Pech mit den Sitzen und haben die erwischt, die man nicht nach hinten klappen kann. Dieser Umstand traf Stefanie besonders hart, die unter dem Einfluss der Reisetabletten stand. („“Das ist doch alles Scheiße hier. F***!!! Diese verfluchten Sitze. So ein Mist. *argh* Verdammte Scheiße!!!“)

+ Dann der verhältnismäßig teuerste Teil unserer Reise: 30 Minuten mit dem Taxi vom Bahnhof zum „Flughafen“ Tampere. (Eigentlich nur Haus und Landebahn mitten im Wald und trotzdem der zweitgrößte Flughafen Finnlands!)
+ 3 Stunden mit dem Flugzeug von Tampere nach Dublin. Stefanie viel nach 10 Minuten in einen unruhigen Schlaf (siehe Tabletten) und ließ mich mit meiner Sitznachbarin die unter Halitosis lid allein.
+ 40 Minuten warten auf Stefanies Gepäck. Ohne ihre Tabletten hätte sie den Fakt, dass ihr Rucksack angeblich noch in Tampere ist bestimmt besser verkraftet. (Aber ich glaube, sie nimmt mir meine damalige Gelassenheit immer noch übel.) Die vermissten Gepäckstücke tauchten dann aber doch auf (Ich habe keine Sekunde daran gezweifelt. Ich bin Schütze!) und unsere Reise konnte weitergehen.
+ 40 Minuten mit dem Bus vom Flughafen Dublin in unser Hostel. LINKSVERKEHR! Da macht schon das Einsteigen in den Bus Spaß.

+ 3 Tage Dublin, d.h. die Stadt ablaufen bis einem die Füße abfallen, Shoppen bis kein Euro mehr übrig ist, Feiern bis kein leeres Guinness-Glas mehr auf den Tisch passt und zwei Übernachtungen in unserem hosteligen 4er-Zimmer. Dort trafen wir auf die einzige Frau die lauter Schnarchen kann als ein Mann. Faszinierend!

Dublin ist wirklich eine tolle Stadt! Wenn man 3 Monate in Finnland gewohnt hat, ist man erst mal von den Menschenmassen und den vielen hupenden Autos geschockt. Und dann das Wetter. Tropische 10 bis 15°C!!! Der Linksverkehr war auch immer wieder ein Grund zur Freude. Wenn wir eines in Irland gelernt haben, dann bei Rot über die Ampel zu gehen. Außerdem haben wir das billige Guinness genossen, zusammen mit vielen netten Menschen die wir in den urigen Pubs kennengelernt haben. Es war wirklich eine klasse Zeit!
+++ FOTOS von der Reise und Dublin +++
TEIL 2
Am Freitag Abend haben wir dann schweren Herzens Dublin verlassen, denn unsere Reise war noch nicht zu Ende. Vor uns lagen drei Stunden Busfahrt nach SLIGO zu CARO und ALEX!!! Juhu!!! Ohne diese tolle Aussicht zwei gute Freunde von mir wieder zu treffen, wäre ich wahrscheinlich aus dem Bus gesprungen und hätte mich mit Selbstmordgedanken vor die nächst beste Schafherde geworfen. Hinter mir ihm Bus saß eine Frau, die wahrscheinlich mal dringend eine Tracheotomie nötig hätte. Das Gerassel, Gekeuche, Geschleime … Die Wörter müssen noch erfunden werden um diese Geräusche zu beschreiben, die ich während der Busfahrt ertragen musste.
In Sligo angekommen setzten wir uns in ein Pub, tranken noch viel billigeres Guinness und warteten auf Caro und Alex. JUUUHUUU!!! JUUUUHUUUU!!!! Die Tage in Sligo waren echt toll. Es kam wieder so ein U-Fisch-WG-Feeling auf, was ich wirklich vermisst hatte. Gemeinsames Kochen (Mich natürlich ausgeschlossen. ICH esse.), stundenlang quatschen, lachen, Spaß haben, … Natürlich haben wir auch Zeit gefunden den Norden Irlandy zu erkunden. Strand, Hügel, Gras, Wellen, Dühnen – Wie man sich das eben so vorstellt nur noch schöner!

Am Dienstag Abend hieß es dann Abschied nehmen. Mit dem Bus ging es wieder zurück nach Dublin. Dort mussten wir dann irgendwie die Zeit zwischen 22 bis 7 Uhr überbücken. Erst ging es natürlich in ein Pub ein letztes irisches Guinness genießen. Nachdem das zumachte wanderten wir zu Bürger King und genossen einen irischen Burger, Um 2 Uhr nahmen wir uns dann ein Taxi zum Flughafen. In der Wartehalle verkroch ich mich in mein Buch und Stef sich in ihren Schlafsack. Irgendwie ging die Zeit dann vorbei und wir flogen wieder 3 Stunden zurück nach Tampere und von dort wieder 5 Stunden mit dem Zug nach Joensuu. Wir waren also einen ganzen Tag damit beschäftigt von A nach B zu kommen. Aber der ganze Aufwand hat sich echt gelohnt.
Irland – Ich komme wieder!!!
Das Drama mit dem Rucksack wird die Stef wirklich nicht so schnell vergessen, dass war nämlich das Ereignis, das sie mir am ausführlichsten geschildert hat und ganz besonders dein typisches Verhalten! Mensch Julia, stell dir nur mal vor dein Rucksack voll mit Glasflaschen Coca Cola, DVDs mit alle HOUSE-Staffeln, deinem Kuschelelch etc. wäre nicht da gewesen – nun, wie hättest du wohl reagiert, mmh?
Aber ich muss auf jedenfall sagen, dass ich mich für euch freue, dass ihr so ne schöne Zeit hattet und das ich hoffe, dass es genau schön wird, wenn ihr im Dezember wieder in MW seid!
Und tausend Danke für die Karte!!!
Ich brauche mir sowas nicht vorzustellen.
Dank meiner Glückssträhne kommt mein Rucksack immer als erster aufs Gepäckband. Und alle Sachen die mir wichtig sind (Elche, House, Coke) habe ich immer sicher im Handgepäck.
Freue mich auch schon waaaaahnsinnig auf den 19. Dezember.
Da rocken wir wieder gemeinsam Mittweida!
(Dreh schon mal ordentlich die Werbetrommel.)
Scheiße, da ham wir uns echte nur um zwei lächerliche Tage verpasst…. aber so is das ja immer bei mir
Yep, hab ich auch gehört.
War zu cool gewesen!
Na dann sehen wir uns im Dezember in MW.
Ick freu mich schon!
Jetzt frag ich mich gerade. Warum Jana und ich noch nicht drüben waren, wir sind ja nun praktisch Nachbarn zu Irland und den Linksverkehr gewöhnt!
Viell ne Idee für den Reisejanuar.
Immer noch grüne Grüße aus dem von Euch aus gesehenem Süden.
Die Dorit